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Breathwork und bewusste Atemarbeit für Körperwahrnehmung und innere Ruhe

Breathwork

Der Atem begleitet uns ununterbrochen – und doch nehmen wir ihn meist kaum wahr. Wenn du beginnst, ihn bewusst einzubeziehen, entsteht ein unmittelbarer Zugang zum Körper. 

Sohila Barfi während einer traumasensiblen Atemarbeitssession

Wie ich mit dem Atem arbeite

Meine Breathwork-Arbeit basiert auf dem INTESOMA®-Ansatz – einem verantwortungsvollen, traumasensiblen und nervensystemorientierten Zugang zur Atemarbeit, der funktionale Atmung und transformative Atemarbeit unterscheidet und zugleich verbindet.

Im Mittelpunkt steht weniger Selbstoptimierung als Regulation, innere Sicherheit und nachhaltige Veränderung. Tempo, Tiefe und Intensität im Prozess orientieren sich immer an der aktuell vorhandenen Kapazität. Auch innere Widerstände dürfen sein und bekommen Raum.

Die Arbeit basiert auf aktuellen Erkenntnissen aus Atemforschung,
Neurowissenschaft und Traumaforschung und verbindet diese mit erfahrungsbasierter, körperorientierter Praxis.

Minimalistische florale Illustration in ruhiger organischer Form

Statt im Denken zu kreisen, lenken wir die Aufmerksamkeit in die direkte Erfahrung: Wie fühlt sich der Atem an? Wo bewegt er sich? Was verändert sich im Körper? 

Über eine bewusste Atemführung hast du Einfluss auf dein autonomes Nervensystem: Atemrhythmus und Atemtiefe wirken regulierend und unterstützen deine Fähigkeit, zwischen An- und Entspannung zu balancieren. Mit der Zeit darf auch das Vertrauen in die eigene Körperwahrnehmung wieder wachsen.

Bild von Blumensträuße, Achtsamkeit, Breathwork, Berlin

Funktionale Atmung – die Grundlage

Funktionale Atmung betrifft die Art, wie wir im Alltag atmen: durch die Nase oder den Mund, zwerchfellgeführt oder überwiegend über Brust- und Nackenmuskulatur, ruhig oder dauerhaft beschleunigt. Nur weil unsere Atmung automatisch geschieht, heißt das nicht, dass sie funktional ist. Unser moderner Lebensstil mit langem Sitzen, Bewegungsmangel, mentaler Dauerbelastung und digitaler Reizüberflutung wirkt sich unmittelbar auf unsere Atemmechanik und den Atemrhythmus aus. Gedankliche Anspannung, emotionale Belastung oder chronischer Stress verändern das Atemmuster oft über Jahre hinweg. Unser Körper passt sich mit flacher Brustatmung, Überatmung, Mundatmung oder einer eingeschränkten Zwerchfellbewegung an diese Belastungen an. Gleichzeitig beeinflusst die Art, wie du atmest, direkt den Zustand deines Nervensystems. Eine dauerhaft beschleunigte oder dysfunktionale Atmung kann bereits vorhandene innere Unruhe, Erschöpfung oder Alarmbereitschaft noch verstärken. Umgekehrt heißt das aber auch, dass du mit dem Atem einen physiologischen Schlüssel an die Hand bekommst, der dir direkten Zugang zu deinem autonomen Nervensystem verschafft. Er ist die direkteste autonome Funktion, die du bewusst beeinflussen kannst. Genau hier entsteht die Möglichkeit zur Selbstregulation. Funktionale Atemarbeit setzt hier an. Sie richtet Atemmechanik, Rhythmus und CO2-Toleranz schrittweise neu aus. Zentrale Elemente sind unter anderem: •zwerchfellbasierte Nasenatmung •Reduktion von Überatmung •Training der CO2-Toleranz •bewusste Verlängerung der Ausatmung Diese Arbeit wirkt nicht spektakulär – aber sie ist grundlegend. Eine funktionale, zwerchfellbasierte Nasenatmung unterstützt u.a.: •Stressreduktion •besseren Schlaf •klareren Fokus •körperliche Stabilität und Vitalität •Nervensystemregulation Im Atemcoaching bedeutet das: Wir schauen zunächst, wie dein Atem aktuell organisiert ist. Welche Muster haben sich etabliert? Wo ist Bewegung eingeschränkt? Wo kompensiert der Körper? Um dann mit einer individuell zusammengestellten Atempraxis dein System langsam neu auszurichten.

Im Atemcoaching bedeutet das: 

Wir schauen zunächst, wie dein Atem aktuell organisiert ist. Welche Muster haben sich etabliert? Wo ist Bewegung eingeschränkt? Wo kompensiert der Körper? Um dann mit einer individuell zusammengestellten Atempraxis dein System langsam neu auszurichten.

Breathing Circle - Creating inner space

Blauer ruhiger Verlauf Achtsamkeit, Mindfulness, Berlin

Atemcoaching in Einzelbegleitung

Blauer ruhiger Verlauf Achtsamkeit, Mindfulness, Berlin
Illustrative Kreise die Atmen, Breathwork, Berlin
Illustration einer Frau die eine Glühbirne hält,

Transformative Atemarbeit – vertiefte Prozessbegleitung

Während funktionale Atemarbeit Atemmechanik, Rhythmus und Regulation stärkt, eröffnet transformatives Atmen einen vertieften Zugang zu emotionalen und körperlich gespeicherten Prozessen. Dafür nutzt sie den verbundenen Atem in Verbindung mit Musik. Durch eine kontinuierliche Atemführung verschieben wir die Aufmerksamkeit zunehmend in den Körper. Der Atem dient dabei als Brücke vom Kopf in den Körper, vom Denken ins unmittelbare Erleben. Spannungen, unterdrückte Impulse oder emotionale Muster können ins Bewusstsein aufsteigen. Dabei geht es nicht darum, absichtlich Ekstase, Überwältigung oder besonders intensive Zustände zu erzeugen. Diese Arbeit bleibt eingebettet in Regulation und Orientierung. Prozesse werden nicht wahllos forciert, sondern in einem Rahmen begleitet, der Sicherheit und Selbststeuerung ermöglicht. Über den Atem kann wieder in Bewegung kommen, was im System gebunden ist: unvollendete Stressreaktionen, alte Schutzmechanismen und unterdrückte Emotionen. Gleichzeitig schafft er die Möglichkeit, Emotionen und Empfindungen bewusster zu durchlaufen und schrittweise zu integrieren. Eine transformative Atemreise ist klar gerahmt: Wir arbeiten mit dem verbundenen Atem begleitet von eigens kuratierten Playlisten mit einer den Prozess unterstützenden Dramaturgie. Die Atemarbeit wird durch somatische Impulse ergänzt. Körperberührung erfolgt entsprechend deiner Kapazität, ausschließlich mit deinem expliziten Einverständnis und kann jederzeit gestoppt werden. Zu Beginn gibt es eine Einführung und ausreichend Zeit zum Ankommen. Auf die Atemphase folgt eine Phase der Integration und Erdung. Integration ist ein wichtiger Bestandteil. Die durch den Atem angestoßenen Prozesse enden meist nicht mit der Session, sondern werden behutsam im Alltag weiter ins eigene System integriert. Bei Bedarf gibt es Raum, das Erlebte in Worte zu fassen.

Illustration einer Frau die eine Glühbirne hält,

Wofür transformative Atemarbeit hilfreich sein kann

Transformative Atemarbeit kann sinnvoll sein, wenn:

  • du dich immer wieder in denselben Reaktionsmustern wiederfindest – obwohl du sie kognitiv längst verstanden hast

  • Gespräche dir zwar Klarheit bringen, sich jedoch anschließend wenig bewegt oder verändert

  • du über längere Zeit einfach nicht mehr runterkommst – oder umgekehrt wie eingefroren bist und nicht weißt, wie du zur Ruhe oder wieder in Bewegung kommst

  • du alten unterdrückten Emotionen einen Raum geben möchtest, um sie begleitet fühlen und integrieren zu können

  • der Wunsch besteht, wieder tiefer und unmittelbarer in Kontakt mit dir selbst und deinem Körper zu kommen

 

Sie kann helfen, gespeicherte Spannungen zu lösen, unvollständige Stressreaktionen abzuschließen und mehr Flexibilität im Nervensystem zu entwickeln.

Mit der Zeit entsteht ein Spielraum zwischen Reiz und Reaktion. Gefühle können differenzierter wahrgenommen werden. Entscheidungen werden klarer, weil sie nicht ausschließlich aus Stress oder Vermeidung heraus getroffen werden.

Transformative Atemreise 1:1

Blauer ruhiger Verlauf Achtsamkeit, Mindfulness, Berlin

Transformative Atemreise / Gruppe

Blauer ruhiger Verlauf Achtsamkeit, Mindfulness, Berlin

Infos zu Kontraindikationen

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