
Für Unternehmen
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Was gelingende Zusammenarbeit trägt, steht nicht allein im Leitbild.
Ich arbeite an den Schnittstellen von Haltung, Verhalten und Verhältnissen. Mit systemischem Coaching, Achtsamkeit, Atem- und Nervensystemarbeit auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Gemeinsam kommen wir den Mustern auf die Spur, die unter der sichtbaren Oberfläche darüber entscheiden, ob zum Beispiel ein Gespräch gelingt oder eher eskaliert.
Denn selten ist es ein reines Kommunikationsproblem. Meistens ist es zuerst ein Regulationsproblem.
Ist Ihnen das vertraut?
Es gibt diese Momente in einem Meeting, in denen jemand etwas vermeintlich Sachliches und eigentlich erstmal Harmloses sagt und sich spürbar etwas im Raum verändert. Jemand verschränkt die Arme. Jemand anderes antwortet einen Tick zu schnell und zu scharf. Noch jemand rollt die Augen. Das Gespräch läuft weiter, aber eigentlich ist es vorbei, bevor es überhaupt angefangen hat. Das Meeting hinterlässt ein unbefriedigendes Gefühl und der Dampf wird später woanders abgelassen.
Feedback, das als Unterstützung intendiert war, kommt vermehrt als Angriff an. Konflikte schwelen und werden nicht transparent angesprochen. Menschen fangen an, sich zurückzuziehen, sagen weniger, geben weniger.
Die Energie, die in Vermeidung und Ausweichen fließt, fehlt woanders. Und am Ende kostet es mehr Kraft, nicht hinzusehen, als sich dem zuzuwenden, was eigentlich im Raum steht.
Vielleicht haben Sie schon einiges versucht: Kommunikationstrainings, Feedbackregeln, Teamtage. Vieles davon kann erstmal hilfreich sein. Und gleichzeitig greift es meistens zu kurz und nach einiger Zeit ist vieles doch wieder beim Alten.

Es ist selten ein Mangel an gutem Willen
Was in solchen Momenten passiert, passiert nicht aus Mangel an Professionalität. Und auch meist nicht aus Mangel an gutem Willen.
Unter Stress schaltet das Nervensystem in einen Modus, der auf Schutz und Sicherheit ausgerichtet ist. Die Wahrnehmung verengt sich, der Reaktionsspielraum wird deutlich kleiner, die Fähigkeit zuzuhören nimmt ab, was es schwierig macht, zu kooperieren.
Mangelnde Motivation, fehlende Kooperationsbereitschaft, angespannte Stimmung im Team sind selten die eigentlichen Probleme. Es sind Symptome, die darauf hinweisen, dass etwas nicht stimmt.
Wenn wir Verhalten nicht isoliert betrachten, sondern diese Zusammenhänge einbeziehen — zwischen Nervensystem und Stressverarbeitung, zwischen individuellen Mustern und sozialen Dynamiken, zwischen innerer Haltung und äußeren Rahmenbedingungen, dann haben wir einen Hebel für echte Veränderung.
Haltung formt Verhalten. Verhalten schafft Verhältnisse. Wer an den Verhältnissen etwas ändern will, kommt an der Haltung nicht vorbei.
Raum für gelingende Zusammenarbeit
Wir brauchen Führungskräfte, die sich selbst kennen. Die ihre eigenen Muster, Reaktionen und Emotionen wahrnehmen und regulieren können. Die den Druck nicht ungefiltert weitergeben oder in den Autopiloten schalten, sondern ihre Gestaltungsspielräume erkennen und nutzen. Die Räume halten können, in denen andere sich trauen, ehrlich und authentisch zu sein.
Je bewusster Menschen ihre innere Welt wahrnehmen — ihre Ausgangspunkte, ihre Muster, ihre Zusammenhänge — desto freiere und nachhaltigere Entscheidungen können sie treffen. Desto klarer können sie kommunizieren. Desto sicherer können sie durch anspruchsvolle Phasen navigieren — für sich selbst und für andere. Und desto mehr Raum entsteht für gelingende Zusammenarbeit und Kommunikation auf Augenhöhe.
Coaching für Führungskräfte
Ich arbeite mit Führungskräften daran, dass Führung ihre Kraft aus der Verbindung von Präsenz, Klarheit und einer reflektierten bewussten inneren Haltung entfalten kann.
Kickoff
Ein kompakter und erfahrungsbasierter Einstieg an einem Tag. Es gibt kurze Impulse zu theoretischen Grundlagen, konkrete praktische Übungsfelder und Raum für Reflektion und Transfer zu einem Thema oder Ihrem Anliegen.
Teambegleitung
Kommunikations- und Emotionskompetenz entwickeln, Selbstregulation und Konfliktfähigkeit stärken. Die Begleitung kann in kompakten 3 Tagen oder über mehrere Monate stattfinden. Je nachdem, was Ihr Team braucht.
Angebote
Verlässliche Führung beginnt bei der eigenen inneren Arbeit. Teams spüren den Unterschied: in der Sicherheit, Dinge ansprechen zu dürfen und in der Qualität der Zusammenarbeit. Konflikte und Spannungen können zunehmend konstruktiv gelöst werden, Gespräche werden ehrlicher und die Menschen bringen mehr von dem ein, was in ihnen steckt.

Ich bin Sohila Barfi — systemische Coachin, MBSR-Lehrerin und zertifizierte Breathwork Trainerin. In meiner Masterarbeit an der MSH Hamburg habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wo echte Veränderung beginnt. Die Antwort hat mich in meiner Arbeit den Schwerpunkt verschieben lassen: Weg vom Kopf, hin zum Körper und zur inneren Haltung. Denn, wie wir da sind, wenn wir einen Raum betreten, macht den Unterschied.
Jede Organisation ist anders. Ich passe den Rahmen gerne an das an, was gebraucht wird, wenn es passt.
Die angebotenen Formate lassen sich auch verbinden — oft kann eine Mischung, am meisten in Bewegung bringen.
Kosten hängen von Format, Gruppengröße und Zeitraum ab. Ich arbeite online, in Präsenz und hybrid.
Ich mache keine Reparaturarbeit an Einzelpersonen, damit ein System weiterlaufen kann, das nicht gesund funktioniert. Wenn ein Team am Limit ist, weil die Strukturen nicht mehr stimmen, benenne ich das. Wenn ein Auftrag darauf hinausläuft, auf Dauer Symptome zu behandeln, ohne die Ursachen anzufassen, bin ich nicht die richtige Begleitung.
Ich arbeite erfahrungsbasiert. Mein fachlicher Hintergrund verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse aus Neurobiologie, Stress- und Achtsamkeitsforschung mit Prinzipien aus dem Systemischen Coaching und der Gewaltfreien Kommunikation — konkret übersetzt in den Arbeitsalltag.
In der Praxis heißt das: Wir reden nicht nur über Muster. Wir machen sie im Körper, im Atem, in der Art, wie wir einander begegnen und zuhören erfahrbar. Was dabei sichtbar wird, reflektieren wir sorgfältig. Und entwickeln daraus Ansätze und Werkzeuge, die im Alltag tragen.
Verstehen allein verändert noch nichts. Echte Veränderung und Selbstwirksamkeit entstehen, wenn wir den Körper und das Nervensystem einbeziehen und neue Erfahrungen machen.





